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Stadtpfarrei

Mariä Himmelfahrt

Tirschenreuth

Wallfahrten

Samstag, 13.01.2018


Es zelebrierten die hl. Messe anlässlich der 369. Wallfahrt für die Kirche (von links) Stadtpfarrer Georg Flierl, H.H. Msgr. Thomas Schmid und Kaplan Paul Gebendorfer.

H.H. Msgr. Thomas Schmid aus Regensburg

Zur 369.Wallfahrt für die Kirche konnte Stadtpfarrer Georg Flierl diesmal H.H. Msgr. Thomas Schmid aus Regensburg begrüßen. Der Gottesdienst wurde gesanglich umrahmt von Christine Kohl und Ottmar Andritzky mit Stücken von Adolphe Adam, Jean Rutter, Vincenzo Bellini und Mozart Sohn, sowie Wilhelm Heidtmann an der Orgel.
 Mit einer Geschichte über Holzpuppen, Punkten und Sternchen begann Msgr. Thomas Schmid seine Predigt.
Es ist auch unsere Welt in der man fleißig Punkte verteilt und auch hier und da ein  Sternchen bekommt. Es geht schon von Kindersbeinen an, ein paar wenige Jahre bekommt man als Kind, da darf man sein wie man ist, frei reden, staunen, probieren, aber das ist schnell zu Ende. Vorschule und Schule machen dann ein jähes Ende, denn dann geraten wir in diesen Sog hinein. In diesen Sog des ewigen Bewertens, des Punkte verteilens, des Sternchen suchens und diese Maschinerie endet nicht in der Schule, sie geht hin zu den Übergangszeugnissen, in die höheren Schulen, in die Ausbildung, in den Beruf, in das Berufsleben, in die Familie, Ehrenamt und überall gibt es ein einziges Punkte- und Sternchenverteilens.  Und dann werden wir zu Menschen, die Menschen gemacht haben und vergessen, wo eigentlich der ist, der uns wirklich gemacht und gewollt hat, einmalig, einzigartig und liebenswert. Durch Anbetung und Gebet näheren wir uns unseren Gott,, unseren Schöpfer. Wir sollen uns vor ihm immer wieder fragen: Bin ich den wirklich so, wie mich die Welt haben möchte? Wie mich Punkte und Sternchen formen und verformen? Wer bin ich eigentlich und sollte es mir eigentlich egal sein, ob Punkte und Sternchen verteilt werden? Was gibt mir die Kraft mich zu befreien von der Verformung durch die Welt? Gott sagt uns: ich habe dich so gewollt, ich dein Schöpfer habe dich so gemacht wie du bist, mit all deinen Fähigkeiten. Ganz einzigartig und einmalig unter den Menschen und in der Geschichte. Ja so habe ich dich gemacht und so wie ich dich gemacht habe und in die Welt gestellt habe, so wie du bist, mit all deinen Mühen und verantlwortlichen Leben Gott gegenüber, so liebe ich dich. Meine Liebe musst du dir nicht verdienen. Leistung ist für mich keine Kategorie, aber Liebe. Ich schau dein Herz an. Schönheit kommt aus dem Inneren, das ist für mich wichtig und mit dieser inneren Schönheit kannst du glänzen. Das hat Gott den Menschen immer wieder gesagt.