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Stadtpfarrei

Mariä Himmelfahrt

Tirschenreuth

Wallfahrten

Montag, 13.11.2017


Bild: Es zelebrierten die hl. Messe anlässlich der 367. Wallfahrt für die Kirche (von links): Stadtpfarrer Georg Flierl, H.H. Weihbischof Dr. Andreas Laun aus Saltzburg/Österreich, Kaplan Paul Gebendorfer, Pater Klaus Kniffki vom St. Peter,

H.H. Weihbischof Dr. Andreas Laun aus Salzburg/Österreich

Die Botschaften von Fatima sind an einem Ort wie Tirschenreuth nicht unbekannt. Der Prediger ruft bei der Monatswallfahrt dazu auf, die Vision der Hölle ernst zu nehmen.

Zum wiederholten Male begrüßte Stadtpfarrer Georg Flierl Weihbischof Dr. Andreas Laun aus Salzburg als Anführer und Prediger zur 367. Fatimawallfahrt in der Kreisstadt. Ein herzlicher Dank ging an den Landfrauenchor unter der Leitung von Sieglinde Kusche-Konrad sowie an Alois Fischer an der Orgel für die musikalische Mitgestaltung des Gottesdienstes.

 

Der Stadtpfarrer bat die Gläubigen, die Erstkommunionkinder und deren Eltern sowie die Familienangehörigen ins Gebet einzuschließen, damit in ihnen eine Beziehung zu Jesus Christus und den dreifaltigen Gott wachse. Dies sei das Allerwichtigste und auch das, was am allerschwierigsten geworden sei.

 

Weihbischof Dr. Andreas Laun bedankte sich für die freundliche Aufnahme in der Pfarrei Tirschenreuth. Beeindruckt war er auch von seinem Besuch in Fockenfeld und in Konnersreuth. Der Weihbischof erinnerte an den laufenden Seligsprechungsprozess der "Resl" in Rom.

 

Zu Beginn seiner Predigt erwähnte der Gast, dass er eine besondere Beziehung zu Fatima habe. Schon als Kind sei er von seiner Mutter als "Fatimakind" bezeichnet, da er an einem Monatsdreizehnten geboren wurde. "Wie wir alle wissen, gab es in Fatima zahlreiche Visionen. Sicher kennen wir alle auch die Höllenvision", leitete der Weihbischof zum Kern seiner Ansprache über. Die Kinder seien damals sicherlich verängstigt gewesen, aber die Hölle sei ein wichtiges Thema, welches nicht verschwiegen werden dürfe. Für ihn als Priester sei es wichtig, dass auch diese schwierigen Themen vermittelt werden müssen. "Wenn es eine echte Gefahr ist, muss man diese Gefahr auch benennen", sagte Andreas Laun.

 

So sei auch das heutige Evangelium mit den zehn Jungfrauen nicht leicht anzunehmen, räumte der Prediger ein. "Was will uns Jesus mit dem Gleichnis sagen? Die Antwort ist einfach: Seid bereit, seid wachsam, passt auf, lebt nicht einfach dahin. Lebt nicht vorbei an der Wirklichkeit." Jesus habe mit sehr eindrucksvollen Gleichnissen schon immer die Wahrheit gesagt, meinte der Weihbischof: "Gleichnisse und Geschichten, die merkt man sich besser. Menschen hören dann auch besser zu. Jesus hat mit Geschichten von Gott geredet."

 

Der Gast aus Salzburg stellte die Frage, was denn eigentlich die Urbotschaft der Mutter Gottes in Fatima gewesen sei. Für ihn war es der Rosenkranz: "Sie hat immer wieder gefordert, den Rosenkranz zu beten. Der Rosenkranz lädt uns ein, dass wir hoffen dürfen. Der Rosenkranz ist das Urgebet von Fatima. Betet den Rosenkranz, sättigt eure Seelen", rief der Weihbischof auf. "Maria führt uns doch zu Jesus. Der Rosenkranz leitet uns an, das Leben Jesu in allen Phasen zu betrachten."