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Stadtpfarrei

Mariä Himmelfahrt

Tirschenreuth

Wallfahrten

Montag, 13.03.2017


Bild: Es zelebrierten die hl. Messe anlässlich der 359. Wallfahrt für die Kirche (von links): Stadtpfarrer Georg Flierl, Pfarrer Norbert Götz aus Wutschdorf, Kaplan Paul Gebendorfer, Abt Janez Novak aus Slowenien, Vikar Dr. Josef Urbanic aus Slowenien, Pfarrer Armin Maierhofer aus Mähring, Pfarrer Josef Schön, Pater Klaus Kniffki,

H.H. Abt Janez Novak aus Slowenien

Zum zweiten Mal leitete Abt Janez Novak aus Slowenien die Wallfahrt. Zusammen mit Vikar Dr. Josef Urbanic kam der Zisterzienser als Prediger nach Tirschenreuth. Stadtpfarrer Georg Flierl wies darauf hin, dass in diesem Jahr der 100. Jahrestag der Erscheinungen Mariens in Fatima/Portugal sei.

Das war auch Thema von Abt Janez Novak. "Die Muttergottes von Fatima ist in verschiedenen Gestalten erschienen." Als Rosenkranzkönigin, wie sie immer zu sehen war. Danach als heilige Familie, die die Welt mit dem Kreuzzeichen segnete. Und schließlich erschien der erwachsene Heiland, wie er das Volk segnete. Dann noch einmal als schmerzhafte Muttergottes. Der Abt war der Meinung, dass Maria den damaligen Gläubigen und auch uns heute ans Herz legen wollte, dass sie immer eine und dieselbe Muttergottes ist.

 

Maria habe den Seherkindern immer wieder empfohlen und aufgetragen, den Rosenkranz für den Frieden in der Welt täglich zu beten. Bei der dritten Erscheinung offenbarte die Gottesmutter den Kindern die Hölle und die Leiden. "Sie waren tief erschrocken und zu unwahrscheinlichen Opfern bewegt, um den Heiland zu trösten und den Menschen zu helfen, dass sie nicht in die Hölle kommen."

 

Abt Janez Nowak folgerte aus all dem, dass die Gottesmutter den Menschen ans Herz legen wollte: "Vergesst nicht, dass das Leben in dieser Welt früher oder später an ein Ende kommt und danach die Ewigkeit beginnt." Viele Menschen lebten nur für das Leben in dieser Welt, für das zeitliche Leben auf dieser Erde. "Nach diesem Leben kommt jedoch die Ewigkeit, das Leben im Himmel, das Leben mit Gott, das Leben mit der Muttergottes."

 

Der Prediger war auch überzeugt, dass die Gottesmutter auch das Gebet erwarte. "Für den Frieden in der Welt, für die Bekehrung der Sünder und nicht zuletzt auch für den heiligen Vater. "