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Stadtpfarrei

Mariä Himmelfahrt

Tirschenreuth

Wallfahrten

Mittwoch, 13.12.2017


Die Messe anlässlich der 368.Wallfahrt für die Kirche zelebrierten (von links) Stadtpfarrer Georg Flierl, Kaplan Paul Gebendorfer, Weihbischhof Reinhard Pappenberger, Pater Klaus Kniffki und Pfarrer Josef Schön.

H.H. Weihbischof Reinhard Pappenberger aus Regensburg

„Danke, dass ich jedes Jahr kommen darf, es würde mir mittlerweile etwas fehlen“, so Weihbischhof Reinhard Pappenberger am Monatsdreizehnten. Der Weihbischhof war wie eigentlich in jedem Dezember der vergangenen zehn Jahre, der Hauptzelebrant und Prediger.
Vor zehn Jahren wurde der gebürtige Grafenwöhrer, der in Fockenfeld sein Abitur macht, zum Weihbischhof ernannt. Zu Tirschenreuth hat Pappenberger eine ganz besondere Beziehung.
Denn in der Stadtpfarrkirche empfing er vor 33 Jahren die Diakonenweihe. Deshalb ist der alljährliche Wallfahrtsgottesdienst für ihn auch Grund, zurück zu schauen. In seiner Predigt verwies der Weihbischof darauf, dass die Tirschenreuther Wallfahrt schon auf 1717 zurückgehe. Damals sei das Gnadenbild von Tirschenreuth anerkannt worden. Seit dieser Zeit seien die Begegnungen nie abgerissen.

Der Weihbischof dankte deshalb allen, die in all den Jahren diesen Weg zur lieben Frau von Tirschenreuth gegangen seien,  „und uns auch schon vorausgegangen sind“. Christen, die sich auf den Weg zur Muttergottes machen, seien der festen Überzeugung, dass es einer Mutter nicht gleichgültig sei, was man aus seinem Leben macht. Eine Mutter könne helfen und stärken, sie könne Trost spenden. Der verstorbene Joachim Kardinal Meisner, der auch schon in Tirschenreuth Wallfahrtsanführer war, habe einmal gesagt, „die Leute haben recht, wenn sie sagen, geh zur Mutter Gottes, dann wird es schon klappen“. Maria öffne die Türe zu Gott. Über Maria komme man zum Heiland, davon seien die Christen überzeugt. Die Gottesmutter, so der Weihbischhof, stehe den Christen immer zur Verfügung. Mit der Menschwerdung Gottes seien die Menschen mit ihm verwandt, Gott fremdle nicht. Die Muttergottes habe deshalb den Titel, „Mutter aller Menschen“. Die Hilfe der Muttergottes reiche für alle. Deshalb sein Appell an die Gläubigen „habt Courage, habt Mut und keine Angst“. ehe mit dem gemeinsam gesprochenen Gebet „ Unter deinem Schutz und Schirm“. Dem ältesten überlieferten Mariengebet, die Predigt endete.

Stadtpfarrer Georg Flierl freute sich, dass der Weibischof wieder zur Wallfahrt gekommen war:
„Schön, dass du trotz der schlechten Straßenverhältnisse zu uns gekommen bist“.
Mitkonzelebranten waren noch Kaplan Paul Gebendorfer, Pater Klaus Kniffki und Pfarrer Josef Schön.