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"Zeit für..." Frühschichten in der Fastenzeit


Wir wollen uns in der vorösterlichen Zeit gemeinsam auf den Weg zu Gott machen, aus Gottes Verheißung heraus aus Vertrautem ausbrechen. Die Vorbereitung auf das Osterfest soll zugleich auch eine Zeit des Innehaltens und Stillwerdens sein.

Aus diesem Grund trägt unsere Frühschicht den Titel „Zeit für…“.
Wir wollen durch die einzelnen Frühschichten unseren Alltag unterbrechen, und uns bewusst für uns, für andere und für Gott Zeit nehmen.

Wenn du mal fünf Minuten Zeit hast,
weißt du, was du dann tun kannst?
Mal nachdenken!
Mal für Ruhe sorgen um dich herum.
Radio abstellen, Fernseher ausmachen,
die Zeitschrift weglegen, den Computer ausschalten,
das Handy beiseite legen.
Ausschalten! Abschalten!
Den Alltag unterbrechen!
Innehalten!
Still werden!
Dich öffnen!
Ganz da sein!
Für dich!
Für andere!
Für Gott!

Die einzelnen Frühschichten im Überblick:

Zeit für…
Die erste Frühschicht will uns sensibel für den Umgang mit unserer Zeit machen. Bereits wenige Minuten, die meinen Alltag unterbrechen, können viel bewirken. Bewusst gelebte und gestaltete Zeit oder eine bewusste Zeit der Stille und des Durchatmens können unser Leben verändern.

Zeit für mich
Interessante und spannende Zeiten, Momente der Enttäuschung, der Freude und der Dankbarkeit gibt es in meinem Leben. In der zweiten Frühschicht wollen wir auf solche Momente und Zeiten zurückblicken.

Zeit für wirklich Wichtiges
Zeit für wirklich Wichtiges steht im Mittelpunkt der dritten Frühschicht. Was sind die wirklich wichtigen Dinge in meinem Leben? Für wen oder was will ich mir Zeit nehmen?

Zeit für andere
Um Solidarität und soziales Engagement geht es in der vierte Frühschicht. Welche Zeit bin ich bereit mit anderen zu teilen und mich für andere einzusetzen, ohne eine Gegenleistung zu fordern?

Zeit für Gott
Die fünfte Frühschicht nimmt meine Beziehung zu Gott in den Blick. Hat Gott Zeit für mich? Welche Zeit nehme ich mir für Gott?

Zeit für Tod und Auferstehung
In der letzten Frühschicht, am Karsamstag, hören wir einige kleine Ausschnitte aus dem Matthäus-Evangelium. Wir wollen uns in dieser Frühschicht Zeit nehmen, vom Leidensweg, von Tod und Auferstehung hören.

An dieser Stelle möchte ich es nicht versäumen der Jugendseelsorge im Bistum Speyer zu danken. Junge engagierte Menschen haben durch Ihre Ideen und ihre Mitarbeit diese Frühschicht entstehen lassen. Ihnen allen ein herzliches „Vergelt`s Gott“.