Headerimage

Stadtpfarrei

Mariä Himmelfahrt

Tirschenreuth

Aktuelles

Neujahrsempfang der Pfarrei am 08. Januar

Ehrungen verdienter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Vergabe des Familienpreises.


Große Verlässlichkeit über viele Jahre
Einen würdigen Rahmen für anstehende Ehrungen verdienter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bietet der alljährliche Neujahrsempfang der Pfarrei.

Stadtpfarrer Georg Flierl ehrte Rita Kraus für ihre 34-jährige Leitung des Frauenbundchores. Einmal wöchentlich werde der Gottesdienst mitgestaltet. Fast 50 Jahre sei sie auch in der Pfarrgemeinde Schwarzenbach musikalisch tätig. Für ihre langjährige Mitarbeit wurde sie mit dem Ehrenteller der Pfarrgemeinde Tirschenreuth ausgezeichnet.

Mit der „Ehrenmedaille unserer Lieben Frau von Tirschenreuth“ wurde Wolfgang Würl geehrt. Würl ist seit zehn Jahren für die Pressearbeit der Pfarrgemeinde zuständig und insbesondere für die Berichte  bei den Monatswallfahrten verantwortlich.

Auch seine Familie würde diese Arbeit stark mittragen, würdigte Stadtpfarrer Georg Flierl deren Unterstützung. Zehn Jahre Bereitschaft diese nicht immer einfache Arbeit zu machen und die große Verlässlichkeit würden Wolfgang Würl auszeichnen.

 

(von links)Stadtpfarrer Georg Flierl, Rita Kraus, Wolfgang Würl, Pfarrgemeindesprecher Reinhard Legat und Kirchenpfleger August Trißl

Familienpreis für „ Ziegen für Mweiga“.

Beim Neujahrsempfang der Pfarrei durfte Stadtpfarrer Georg Flierl den mit 1500,-€ dotierten Famielenpreis an Ulrich Frey, Gemeindereferent in Arzberg und seit langem engagierter Förderer und Mithelfer des Projektes „Ziegen für Mweiga“, weitergeben.

Das Entwicklungsprojekt bietet Hilfe zur Selbsthilfe. In Zusammenarbeit mit der Caritas Nyeri/Kenia und der Ordensgemeinschaft der St.-Josef-Brüder in Mweiga wird diese Grundidee in die Realität umgesetzt. Mit Ziegen, die nicht geschenkt, sondern zur Verfügung gestellt werden, darauf legt Ulrich Frey großen Wert, soll den Menschen geholfen werden, sich selbst zu versorgen.
Daneben nimmt die Beratung, Betreuung und Begleitung von aidskranken Menschen großen Raum ein. Letzteres ist nicht zuletzt auch Grund für die große Armut in Kenia und für viele Waisen, die versorgt werden müssen.
Bedürftigen Familien wird mittels dieses Projektes eine Ziege überlassen. Vorher muss allerdings erst ein Stall gebaut werden und die künftigen Besitzer der Ziege erhalten eine Schulung zur richtigen Haltung des Tieres. Die „Bezahlung“ stellt das erste junge Zicklein das an eine andere bedürftige Familie abgegeben wird dar. Ein Schneeballsystem also, mit dem nach und nach geholfen wird.

Vernetz ist dieses „Ziegenprojekt“ wiederum mit der Arbeit zum Wohle der Aidskranken und eben der Waisenkinder. Speziell geht es hier um den Ausbau einer Gärtnerei, in der Aidskranke günstig frisches Obst und Gemüse einkaufen können. Vitaminreiche Ernährung ist gerade für Aidskranke sehr wichtig. Daneben stehen der Auf- und  Ausbau eines Hilfsprogrammes für Aidswaisen und der Unterhalt eines Waisenhauses auf dem Programm.
Nähere Informationen finden Sie auch unter www.ziegen-fuer-mweiga.de

 

(von links nach rechts) Kirchenpfleger August Trißl, Stadtpfarrer Georg Flierl, Gemeindereferent Ulrich Frey und Pfarrgemeinderatssprecher Reinhard Legat.