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Tirschenreuth

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Jahresrückblich 2025


Liebe Pfarrgemeinde, mit einer kurzen Geschichte möchte ich heute den Rückblick auf das zurückliegende Jahr beginnen: Die Geschichte von der gemeinsamen Gestaltung Es war einmal ein kleines Dorf, in dem alle Bewohner sehr unterschiedlich waren. Einige waren Künstler, andere Handwerker, wieder andere waren Musiker oder Tänzer. Jeder hatte seine eigene Vorstellung davon, wie das Dorf gestaltet werden sollte. Eines Tages beschlossen die Dorfbewohner, einen großen Platz in der Mitte des Dorfes neu zu gestalten. Jeder hatte eine andere Idee, wie der Platz aus-sehen sollte. Einige wollten einen großen Brunnen, andere einen Spielplatz oder einen Park. Ein alter Mann, der auf dem Platz saß und alles beobachtete, sah, dass die Diskussionen immer hitziger wurden. Er stand auf und sagte: „Ich denke, wir sollten nicht darüber streiten, was jeder von uns will, sondern gemeinsam etwas Schönes schaffen.“ Die Dorfbewohner sahen sich an und dachten: „Das ist eine gute Idee.“ Also begannen sie, gemeinsam den Platz zu gestalten. Einige bauten einen Brunnen, andere pflanzten Blumen und Bäume, wieder andere schufen ein Kunst-werk. Als sie fertig waren, trat der alte Mann zurück und sagte: „Seht her, was wir gemeinsam geschaffen haben. Jeder von uns hat einen Teil von sich selbst eingebracht. Das ist es, was den Platz so besonders macht.“ Die Geschichte zeigt, wie wichtig es ist, sich aktiv an der Gestaltung von etwas Neuem zu beteiligen und seine eigenen Ideen und Fähigkeiten einzubringen. Durch die gemeinsame Gestaltung kann man nicht nur etwas Schönes schaffen, sondern auch die Gemeinschaft stärken und neue Erfahrungen sammeln. Sicherlich sind Ihnen an den Eingängen der Kirche schon die Plakate zur bevorstehenden Pfarrgemeinderatswahl aufgefallen. Unter dem Motto „Gemeinsam gestalten gefällt mir“ werden am 01. März des kommenden Jahres neue Pfarrgemeinderäte gewählt. Ich bin der Meinung, dieses Motto fasst die eben gehörte Geschichte sehr gut zusammen. Neue Ideen einbringen, diskutieren und gemeinsam mit anderen neue Erfahrungen zu sammeln ist doch das, was eigentlich jedem von uns gefällt. Daher möchte ich mich bei allen Pfarrangehörigen bedanken, die sich in der Pfarrgemeinde engagieren. Sei es im Pfarrgemeinderat oder in der Kirchenverwaltung: Jeder bringt seine individuellen Ideen und Fähigkeiten ein und gemeinsam ziehen wir dann an einem Strang, um möglichst etwas Schönes und Großartiges zu schaffen. Ein herzliches Vergelt´s Gott dafür. „Gemeinsam gestalten gefällt mir“ Viele Angebote und Aktionen kommen auf diese Weise in unserer Pfarrei zustande. Zu nennen sind hier: Andachten und Gottesdienste gemäß dem Kirchenjahr, das Friedensgebet, Gebetsabende, ökumenische Frühschichten im Advent und in der Fastenzeit, die immerwährende Anbetung ebenso wie der Pfarrausflug. Besonders auch die Aktionen zum Jahr des Gebetes weckten ein Gefühl der Gemeinschaft und der Zusammengehörigkeit. In einer lebendigen Kirche, in der alle willkommen sind, muss auch Platz für Kinder und Jugendliche sein. Daher gilt mein ganz besonderer Dank allen, die 44 Kinder auf die Erstkommunion und 53 Jugendliche auf die Firmung vorbereitet haben. Eine Form der Aktivität ist auch das gemeinsame Gebet, das in unserer Pfarr-gemeinde nicht nur bei Gottesdiensten und Andachten, sondern insbesondere auch bei den Wallfahrten am Monatsdreizehnten oder den Fußwallfahrten nach Plan oder zum Fahrenberg gepflegt wird. Mein Dank gilt vor allem auch allen Mitbetern, die ihre Anliegen vor Gott bringen und dadurch aktiv Kirche mitgestalten. An dieser Stelle möchte ich auch unseren Schwestern danken, die uns durch ihr Gebet unterstützen. Besonderer Dank gilt den Patres von St. Peter übernehmen viele pastorale Aufgaben in der Krankenhausseelsorge, bei den Gottesdiensten, der Beichtpastoral und in der religiösen Weiterbildung in unserer Pfarrei. Ein herzliches Vergelt´s Gott sage ich auch unseren Ruhestandsgeistlichen Herrn Johannes Nepomuk Trescher und Herrn Pfarrer Konrad Gruber, der in diesem Jahr sein 60-jähriges Priesterjubiläum feiern durfte. Wir danken ihnen, dass sie hier in unserer Pfarrgemeinde regelmäßig Gottesdienste feiert und uns mit ihren Predigten wertvolle Glaubensimpulse geben! Ein Blick in die Statistik zeigt uns, dass im vergangenen Jahr 95 Personen verstorben und 39 Personen aus der Kirche ausgetreten und 2 wieder eingetreten sind. Außerdem durften wir 38 Täuflinge in die Gemeinschaft der Gläubigen aufnehmen. Den Bund der Ehe schlossen im vergangenen Jahr 7 Paare. „Gemeinsam gestalten gefällt mir“ Wir stellen fest: Wir haben Grund genug zu danken für ein erfolgreiches und aktives Jahr hier in Tirschenreuth. Aber hier dürfen wir nicht stehen bleiben. Auch das kommende Jahr hält wieder einiges an Terminen und Veranstaltungen für uns bereit, bei denen wieder jeder willkommen ist, seine Talente einzubringen. Am 01.März 2026 findet in unserer Pfarrei die Wahl der Pfarrgemeinderäte statt. Wer am Wahltag das 14. Lebensjahr vollendet hat und katholischer Christ ist, darf wählen. Nutzen Sie diese Chance und engagieren Sie sich. Ge-stalten Sie das Leben in unserer Pfarrei mit. Geben Sie Ihre Stimme bei der Wahl der Pfarrgemeinderäte ab. So gestalten auch Sie eine lebendige Kirche, in der sich jeder wohl fühlen kann. In unserer Pfarrei wird diese Wahl als allgemeine Briefwahl durchgeführt, d.h. dass alle Wahlberechtigten die Briefwahlunterlagen Anfang Februar zugestellt bekommen. „Gemeinsam gestalten gefällt mir“ Grundlage für diese Arbeit ist das Gebet, welches in unserer Pfarrei großgeschrieben wird. Besonders deutlich ist das daran zu erkennen, dass wir am 21. März 2026 bereits auf 40 Jahre Ewige Anbetung zurückblicken dürfen. Aktuell sind es etwa 300 Gläubige, die sich Tag und Nacht regelmäßig vor dem Aller-heiligsten in der Gnadenkapelle einfinden, um den Segen Gottes für unsere Pfarrei zu erbitten. Diese Form der Mitarbeit gibt der Gemeinde Kraft und schenkt allen Zuversicht, sich weiterhin für das Schöne und Gute zu engagieren. Mein herzliches Vergelt´s Gott dafür. „Gemeinsam gestalten gefällt mir“ Dies gelingt nur, wenn sich viele einzelne dazu zusammenfinden. Und so gilt es am Ende des Jahres jedem Einzelnen Vergelt´s Gott zu sagen, der sich auf seine ganz persönliche Weise für eine lebendige und zukunftsfähige Kirche hier in Tirschenreuth eingesetzt hat. Ein ganz besonders großes Vergelt´s Gott möchte ich an dieser Stelle unserem Herrn Stadtpfarrer Georg Flierl, der bereits seit 25 Jahren hier in unserer Pfarrei als Seelsorger wirkt, und unserem Kaplan Herrn Alexander aussprechen. Ihre vertrauensvolle und aufmunternd erfrischende Art im Umgang mit allen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeitern sorgt für ein respektvolles und zugleich freundlich engagiertes Arbeiten. Herzlichen Dank dafür! Ich wünsche mir für uns alle, dass wir - wie die Dorfbewohner in der anfangs erzählten Geschichte - uns unserer Einmaligkeit bewusst sind und dementsprechend unsere individuellen Ideen und Fähigkeiten zum Wohle aller in das Pfarreileben einbringen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und Ihren Familien ein gutes und gesegnetes Jahr 2026!