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Hilfe für verfolgte Christen


Pastor P., Pastorin Dr. Stefanie Schön, PGR-Sprecherin Edith Schön

Im Rahmen der Gebetswoche für die Einheit der Christen referierte am vergangenen Mittwoch ein Pastor von "Open Doors" in der evangelischen Erlöserkirche über die Situation der verfolgten Christen weltweit. Dieses überkonfessionelle, christliche Hilfswerk setzt sich in über 60 Ländern der Erde für Christen ein, die aufgrund ihres Glaubens diskriminiert oder verfolgt werden.
Pastorin Dr. Schön hieß den Redner herzlich Willkommen und schlug bereits vorab eine Brücke zwischen dem leidenden Jesus und den verfolgten Christen.
Die ganze Kirchengeschichte sei geprägt von Menschen, die ihr Leben nicht geschont, sondern es wegen ihres Glaubens an Jesus Christus hingegeben haben, so der Mitarbeiter.
Pastor P. berichtete von seiner Arbeit im Dienst an den verfolgten Christen und der Mission von Open Doors. Spannend, dramatisch und lebensgefährlich waren die Situationen, von welchen der Mitarbeiter an diesem Abend berichtete. Nicht selten bezahlen Menschen den "Hunger nach dem Wort Gottes", ihr Festhalten an Christus, mit ihrem eigenen Leben. Aus Liebe zum Wort Gottes, aus Liebe zu Jesus und seiner Kirche, sind immer wieder Helfer dazu bereit, unter Lebensgefahr z. B. heimlich Bibeln zu drucken und in christenfeindliche Regionen zu schmuggeln. Für uns "Wohlstandschristen" ist es nahezu unvorstellbar, welche Strapazen und Gefahren Menschen auf sich nehmen, welche Opfer sie bringen, um sich unbemerkt in kleinen christlichen Untergrundgemeinden zum Gebet, zum Bibellesen oder zum Gottesdienst treffen zu können.
Mit Hilfe eines Lichtbildprojektors wurde den Besuchern u. a. der Weltverfolgungsindex vor Augen geführt. Dabei handelt es sich um eine jährlich aktualisierte Karte, auf der jene Länder farblich hervorgehoben sind, in denen etwa 200 Millionen Christen keine Möglichkeit haben, ihren Glauben frei zu leben. "Wir möchten die Gemeinden Jesu inmitten von Verfolgung ausrüsten und stärken, ihren Glauben zu leben und sie darin unterstützen, Menschen zu Jüngern Jesu zu machen."
Diese konkrete und aktive Hilfe von Open Doors würde ausschließlich über Spenden finanziert, so der Redner.
Der Vortrag verdeutlichte eindrucksvoll, wie echte Ökomene gelingen kann. Dabei sind die unterschiedlichen Konfessionen zweitranging. Es geht hierbei um keine Rechthabereien oder scheinbar unverrückbare Glaubensüberzeugungen, sondern um selbstlose Liebe zu unseren Mitmenschen. So folgen wir Christus nach, der am Kreuz für uns alle sein Leben hingegeben hat.
Pastor P. schloss den Vortrag mit der Bitte, für die verfolgten Christen, aber auch für deren Verfolger im Fürbittgebet einzutreten.
Wer die Hilfsorganisation "Open Doors" und dadurch die verfolgten Christen unterstützen möchte, kann dies mit einer Spende tun:
"Open Doors" IBAN: DE67 6601 0075 0315 1857 50 bei der Postbank Karlsruhe.